Volleyball – TV Jugenheim 1888 e.V. https://tv-jugenheim.de/wp1 Der Sportverein an der Bergstrasse Mon, 03 Jan 2022 21:53:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Volleyball Bezirksliga Fazit – Himmel und Hölle https://tv-jugenheim.de/wp1/2019/03/volleyball-bezirksliga-fazit-himmel-und-hoelle/ Mon, 25 Mar 2019 19:54:47 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=4173 Volleyball Bezirksliga Fazit – Himmel und Hölle weiterlesen]]> Die Damen vom TV Jugenheim haben sich diese Runde in der Bezirksliga gut geschlagen. Höhen gibt es, weil die „Mädels“ alle gut Volleyball spiele können. Die Tiefen werden hauptsächlich von der dünnen Personaldecke verursacht. Daher wirbt der Verein bewusst um Spielerinnen mit Spielerfahrung, wobei sich gerne auch ältere Semester melden sollen. Nur so kann mehr Konstanz und Kontinuität im Training und letztendlich auch in den Spielen aufgebaut werden.

Das letzte Heimspiel hat den Tabellenplatz knapp hinter der Tabellenmitte so stabilisiert, das der TV Jugenheim auf jeden Fall sich seinen Platz in der Bezirksliga gesichert hat. Am Samstag starteten die Damen von Ihrem 5ten Platz aus gegen den DSW – der Souverän an der Tabellenspitze. Dank der Unterstützung einiger Spielerinnen aus der 2ten Mannschaft war das Konzept gegen DSW Darmstadt es mit Spaß laufen zu lassen und dann gegen VSG Ried mit voller Kraft anzutreten.

Das Konzept ging irgendwie nicht auf. Die Jugenheimerinnen fanden so gar keinen Tritt gegen den DSW. Zu langsam in den Aktionen, nervös mit hoher eigener Fehlerrate. Nach knapp 18 Minuten war der Satz auch mit 11 Punkten abgegeben. Im 2ten Satz ging es leider im gleichen Stil weiter. Aber die Einzelaktionen wurden besser. Endlich kamen Yara Schollenmeyer, Luisa Jung oder Hanna Müller von der 2ten nicht nur zum Angriff, sondern punkteten auch erfolgreich, aber das Gesamtgerüst stimmte noch nicht. 12 Punkte geholt, und weg war der Satz. Da war wohl nicht mehr viel zu erwarten. Trainer Martin Jünemann stellte nochmals eine andere Kombination auf das Feld und schwor das Team nochmals neu ein. Auch der DSW hat Schwächen – zu langsam in der Abwehr. Das hatte auch Kapitän und Hauptstellerin Chiara Kamps realisiert und gab die Marschrichtung aus – wir spielen nur noch schnelle Bälle. Und los ging der Weg von Hölle zu Himmel. Die Jugenheimerinnen ließen sich bei den Punkten nicht mehr abhängen und der Souverän war vom plötzlichen Tempo- und Leistungswandel sichtlich beeindruckt und drehte ebenfalls den Gashahn auf. Bis 9:10 waren die Jugenheimerinnen im Boot. Dann hatte der DSW eine unfassbare gute Aufschlagserie und lag frustrierenderweise 17:9 vorne. Um neue Impulse im Angriff zu setzen kam dann Hanna Müller auf das Feld und Julia Arens an den Anschlag. Und wenn Julia was kann, dann Anschläge. Und Sie fand ihre Konstanz wieder. Tatsächlich prügelte Sie 7 Aufgaben, davon ein paar unhaltbare in´s Feld. Die Angriffe vom DSW wurden pariert und so war mit dem Punktestand von 16:17 wieder alles offen. Hatte das Publikum in den ersten Sätzen schon viel gegeben – jetzt stand die Halle definitiv auf dem Kopf. Der DSW ging auf 18 Punkte, die Jugenheimer zogen nach, aber als ob man einen Fluch hätte – der Anschlag für die Führung ging immer in´s Netz. Auch für Trainer Jünemann war klar – jetzt oder nie. Er zog bei 18:19 die Costellerin Katrin Kleinscheck, die bisher sehr gut gestellt und souverän  aufgeschlagen hatte  vom Feld und nahm dafür Jeanny Wawra als zusätzlichen Angriff auf die Diagonalposition. Das Konzept war klar – jetzt über Kopf die Bälle verwandeln. Tatsächlich konnten die Mädels den Druck wieder erhöhen, der DSW aber damit umgehen. Beide Teams wurden von ihren Fans nach vorne geschriehen! Den weiter ansteigenden Druck auf die Abwehr glich Trainer Jünemann mit dem Einwechseln von Viktoria Wich bei 19:21 in der Abwehr aus. Unglaublich agil kratzte sie bei Nah- oder Fernabwehr Bälle heraus und zirkelte diese zur Stellerin. Bei Einstand von 21 holte sich der DSW direkt 2 Bälle in Folge. Jünemann zog die letzte Auszeit bei 21:23 und gab nochmals taktische Anweisungen. Und Jeanny Wawra kam zum Anschlag und fand auch Ihre Kontinuität wieder. Jetzt konnte man auf beiden Seiten die Anspannung knistern hören. Die Angriffe waren hart oder gefintet, die Blocks schnell auf den Beinen und die Abwehr beider Mannschaften ließ nichts fallen. Aber die Jugenheimer hatten Ihren Pfad gefunden, zogen an DSW vorbei und konnten den Satz dann sogar nach 27 Minuten mit 25:23 gewinnen.

Das hatte klar Kraft gekostet. Beide Mannschaften. Was aber keiner für möglich gehalten hatte. Die Jugenheimerinnen sahen nicht nur den Silberstreif, sie griffen beherzt danach und der DSW hielt fest.

So starteten beide Mannschaften bei vollkommen aus dem Haus geratenen Fangemeinden in den 4ten Satz. Und das war Volleyball, was jeden von den Sitzen reißt. Beide Mannschaften spielten auf grandiosem Bezirksliga Niveau. Keiner konnte sich mehr absetzen. Punkt für Punkt wurde der Anschlag gewechselt. Und dann schob sich der TV Jugenheim mit einer kleinen Anschlagserie auf 15:11 was der DSW erst mit einer Auszeit und dann mit einem Wechsel quittierte. Die Frauen vom DSW stemmten sich aber wirklich vehement gegen einen eventuellen Satzverlust. Schritt für Schritt kamen sie bei jedem Wechsel doch wieder einen Punkt näher. Taktisch zogen auch die Trainer alle Ressourcen. Der TV Jugenheim setzte Hanna Müller und dann Julia Arens bei 19:16 ein. Die war jetzt richtig heiß und forderte den DSW mit jeder möglichen Angriffsvariante über die Mitte, während Cecina Becker über die 4 versuchte den Sack zu schließen. Doch woher die Damen vom DSW auch immer die Kraft nahmen, sie zogen auf 23 gleich. Bei 24 wieder Gleichstand und die Jugenheimer holten  die lang gewachsene Yara Schollenmeyer mit einem Rückwechsel vorne rein. Ein Mörderblock und 25 beide. Wer jetzt noch nicht heiser war wurde es jetzt. 26 beide. Und tatsächlich hatte dann die Mannschaft vom DSW ein Quentchen mehr Glück und den Tick mehr Erfahrung und konnte so den 4ten Satz nach 30 Minuten mit 28:26 doch gewinnen und gingen unglaublich erleichtert und mit viel Lob für das tolle Spiel einen Sekt trinken, um den ersten Tabellenplatz zu feiern.

Dem entsprechend etwas ausgelaugt startete dann auch das Spiel gegen VSG Ried in dem die Jugenheimerinnen von Johanna Schlegel und Christine Spiske unterstützt wurden. Der erste Satz wurde mit 19 Punkten gewonnen. Im zweiten schlug die Kondition und ein wenig Frust zu, so dass dieser abgegeben wurde. Dadurch leckte VSG Ried Blut und ging mit all seinen Ressourcen an den Start. Die Mädels von Jugenheim hatten aber genug Biss. Johanna Schlegel kam über die Mitte gut in´s Spiel und Christine Spiske zeigte all ihre Erfahrung, auch wenn Sie durch Spielerwechsel von Außen außen auf die Mitte wechseln musste. Den Satz holte man sich mit 27:25 was auch das Ende des VSG Ried einleitete. Wurden die Pässe, Abwehr und Angriff  im 4ten Satz auch ein wenig unpräziser die Jugenheimer hielten VSG Ried bis 15 Punkte in Schach. Julia Arens und Cecina Becker blieben im Angriff immer gefährlich und so zog man  dann davon und gewannen mit 25:19. Kilometergeld hat sich an diesem Tag die Stellerin Chiara Kamps verdient, die mit einer Nettospielzeit von 197 Minuten deutlich die Obergrenze an Kondition bei den Jugenheimern setzt und für ihr tolles Spiel sogar von den anderen Mannschaften beglückwünscht wurde.

Einen herzlichen Dank an das ganze Team, Heißmachcoach Carlos Garcia und alle Zuschauer.
Auf eine neue Saison freut sich Martin Jünemann – Trainer Damen 1 beim TV Jugenheim

Verfasser Martin Jünemann
Trainer Damen 1 TV Jugenheim

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Letztes Heimspiel Bezirksliga Volleyball am 23. März https://tv-jugenheim.de/wp1/2019/03/letztes-heimspiel-bezirksliga-volleyball-am-23-maerz/ Mon, 18 Mar 2019 21:15:34 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=4160 Letztes Heimspiel Bezirksliga Volleyball am 23. März weiterlesen]]> Die Volleyball Saison der Bezirksliga geht dem Ende zu und die Damen des TV-Jugenheim dürfen sich an Ihrem letzten Spieltag, am Samstag den 23.3.19 ab 15:00 Uhr, zu Hause zwei guten Mannschaften stellen.
Gespielt wird gegen DSW Darmstadt und VSG Ried, die auf den Plätzen 1+4 in der Tabelle stehen. Das Team vom TVJ kann sich somit theoretisch den direkt vor sich liegenden 5ten Platz von SG Weiterstadt erkämpfen und könnte DSW vom Thron stoßen, so dass der Zweitplatzierte Eberstadt auf dem direkten Aufstiegsplatz liegen würde.

Das wird definitiv ein heißes Eisen, denn im Lauf der Saison stellte sich heraus, das die Leistungsdichte der Mannschaften unglaublich eng beieinander liegt. Nur die ersten beiden Plätze konnten sich so positionieren, dass sie ungefährdet an der Spitze liegen. Sie sind aber spielerisch nicht deutlich besser, sondern stechen vor allem durch konstant hohes Niveau hervor. Auf jeden Fall wird das Team aus Darmstadt viel dafür einsetzen um ihren ersten Platz nicht zu gefährden.

Die Frauen vom TV-Jugenheim wurden im Lauf der Saison leider ein paar mal unglücklich besiegt. Quasi am Satzende bei 24 Punkten ärgerlicherweise doch noch eingefangen. Da die Jugenheimerinnen bekannt dafür sind im Angriff gefährlich zu sein und es auch schon schafften Spiele komplett umzudrehen fuhren die Gegner teils die allerersten Garnituren auf um sich einen Gewinn zu sichern. Trotz der spielerischen Überlegenheit des TVJ gehen diese Sätze aber deutlich an die Kondition der Spielerinnen so dass nach „hinten raus“ dann manchmal die Luft fehlt um tatsächlich das Niveau zu halten. Teils konnten Spielerinnen der 2ten Mannschaft eingesetzt werden, die aber spielerisch in dieser Liga noch nicht ganz mithalten können. Konstanz ist daher ein Thema, daher sucht die Mannschaft auch aktiv neue Spielerinnen. Der Pool muss erweitert werden um den Berufseinsteigerinnen die Möglichkeit zu geben mehr Freiraum zu haben.

Was erwartet Sie an diesem Samstag Nachmittag? So wie immer ein engagiertes Team, ein für die Zuschauer begeisterndes Ringen um Punkte. Hoffnungsschimmer, spielerisch begeisterndes und emotional auf jeden Fall packendes Volleyball. Klatschende und begeisternde Fans sind vielleicht nötig um eine Durststrecke zu überwinden. Daher laden wir alle herzlich zur Unterstützung des Teams ein.

Verfasser
Martin Jünemann
Trainer 1. Damenmannschaft TV Jugenheim

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Volleyball Bezirksliga – herzlich und hart https://tv-jugenheim.de/wp1/2018/12/volleyball-bezirksliga-herzlich-und-hart/ Tue, 04 Dec 2018 05:56:18 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=4026 Volleyball Bezirksliga – herzlich und hart weiterlesen]]> Bezirksliga Volleyball – das ist definitiv nichts mehr für Anfänger. Was man braucht ist Erfahrung, Biss, Kondition und Spielwitz um die Tabelle anzuführen. Wie positioniert sich da die junge und aus der unteren Klasse gewinnverwöhnte erste Damenmannschaft des TV Jugenheim? Aus der Sicht des Trainers Martin Jünemann schwankt das Niveau in den bisherigen Spielen von „wie Klasse ist das denn“ bis „welche Klasse ist das denn?“

Aber sind wir ehrlich – in der Liga sind die Mannschaften alle besser und vor allem, es wird eine hohe Ausdauerleistung gefordert. Der Anschlag sollte immer schon den Gegner unter Druck setzen, der Steller muss strategisch seine Leute nutzen und der Ball über´s Netz sollte immer ein Angriff sein, sonst folgt die Quittung direkt. Und daran arbeitet das komplette Team. Eine der Herausforderungen ist die dünne Personaldecke, denn auch zu diesem Saisonstart musste die Mannschaft wieder auf wertvolle Stammspieler verzichten, die sich wegen Beruf oder Studium örtlich entfernt haben. Es ist definitiv nicht einfach, wenn man dann in Spielen auch mal auf einer Position eingesetzt wird, die man sonst nicht bekleidet. Hier wird von den „Mädels“ tatsächlich viel Flexibilität und hohe Frusttoleranz abverlangt, was nicht jede gleich wegsteckt. Aber auch wenn es die Spielerinnen anders war nehmen, die Spiele, auch die verlorenen, sind alle sehenswert. Denn die Mädels spielen sich immer besser aufeinander ein und stellen sich auch mental auf ein härteres und forderndes Spiel ein. Allmählich kann man von Schlaghärte sprechen, wenn Sara Günter den zugespielten Ball von Chiara Kamps richtig auf die Hand bekommt. Da will man manchmal selber nicht auf der anderen Seite stehen und abwehren. In der Kombination machen die beiden vorne in der Mitte sehr viel möglich. In der Findungsphase ist z. Bsp. Jeanny Wawra – außen oder Diagonal? Egal wo, Sie ist im Angriff einzuplanen und über Kopf eingesetzt eine echte Herausforderung für den Gegner. Außen oder Mitte? Julia Ahrens, gewohnt quirlig und mit eine der Antrittschnellsten setzt sich auf beiden Positionen durch. In der Mitte kombiniert Sie auch mit Lobs und Sie gehört zu denen, die sich auch mal selber richtig feiert und damit für positive Stimmung sorgt. Dabei ist Sie mittlerweile auch der interne Geheimtipp des Trainers für die mittlere Position. Kann es ruhende Pole mit hoher Ausdauerleistung geben? Von der Stellerin Chiara abgesehen haben wir hier Cecina Becker. Gewinnbringend bei Angaben und im Angriff steht Sie auch jedesmal auf der Liste für Punktegaranten. Den Vogel schießt aber Viktoria Wich ab, die aktuell die Bank im Feld ist. Die Mannschaft verdankt ihr in jedem Spiel einige wertvolle Punkte durch eine wache und schnelle Abwehr, konstante Annahme und durch den „Vickyball“ – ein lang gezogener Angriff auf die Außenkante des Gegners, den manche Mannschaft schon zur Verzweiflung trieb. Also hat der TVJ tatsächlich nur 6 Frauen als Mindestbesetzung? Fast – wäre da nicht der Newcomer Katrin Kleinscheck, die sich im Zuspiel und auf jeden Fall in der Annahme etabliert und in die Mannschaft gut hinein gewachsen ist. Und Gott sei Dank hat der TV Jugenheim auch noch eine 2te Damenmannschaft, von der 4 Spielerinnen unterstützend helfen können. Yara Schollenmeyer, Mareike Günther, Simone Uhl und Luisa Jung wachsen also in die Mannschaft und in das doch schnellere und härtere Spiel hinein und haben bei ihren Einsätzen auch zum Mannschaftserfolg beigetragen. Aber nochmal zum Anfang – dieses Jahr ist die Leistungsdecke der Mannschaften so dicht, dass man eben ein hohes Durchhaltevermögen benötigt um zu gewinnen. 2-3 Bälle unkonzentriert oder durch individuelle Fehler abgegeben – das kann den Satz gekostet haben. Das führt dazu – alle Spiele sind auf dem Niveau sehenswert, teils begeisternd! Hier bekommt man alles geboten, was man bei Volleyball haben will. Hart abgezogen oder Finte im Angriff, Abwehr die begeistert, Sprungaufgaben und Hechtbagger. Lust und Frust, ausrastende Trainer und emotionelle Ausnahmezustände – auch der Fans. Das alles können Volleyballbegeisterte oder –interessierte auch live am 9/12/18 beim TV Jugenheim in der Düne (neue Sporthalle beim Schuldorf) ab 10:00 Uhr Spielbeginn erleben und die „Mädels“ beim Heimspiel unterstützen. Wem das zu früh ist – wir haben Kaffee und Brötchen… Wir freuen uns auf Euch!

Martin Jünemann
Trainer Bezirksliga
TV Jugenheim

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Erfolgreiches Wochenende – die Volleyballerinnen starten vielversprechend https://tv-jugenheim.de/wp1/2016/10/erfolgreiches-wochenende-die-volleyballerinnen-starten-vielversprechend/ Mon, 10 Oct 2016 13:30:45 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=3152 Erfolgreiches Wochenende – die Volleyballerinnen starten vielversprechend weiterlesen]]> Am 8.10. lud die Damenmannschaft des TV Jugenheim zum früh ausgemachten Spitzenspiel der Liga ein. Mit dem TV Biebesheim war der derzeitige Tabellenführer zu Gast und auch der zweite Gast aus Wolfskehlen, gegen den man schon beim Vorbereitungsturnier vor der Saison angetreten war, sollte auch nicht unterschätzt werden.

Hoch motiviert und von Trainer Martin Jünemann gut eingestellt, gingen die jungen Damen in das erste Spiel gegen den Tabellenführer aus Biebesheim. Von Beginn an spielten die Jugenheimer groß auf und erkämpften sich nach nur 15 gespielten Minuten den ersten Satz. Auch im zweiten Satz wurde nach ein paar Rochaden von Trainer Jünemann an die Leistung des ersten Satzes angeknüpft, wodurch auch dieser souverän eingetütet wurde. Im dritten Satz aber zeigten die Gäste aus Biebesheim dann warum sie Führer der Tabelle waren und kamen immer besser ins Spiel. Gepaart mit vielen Leichtigkeitsfehlern der Jugenheimer Damen und einem aufwändigen und zugleich cleveren Spiel ging der dritte Satz zum 2:1 Zwischenstand an den TVB. Im vierten Satz gelang es den TVJ-Mädels allerdings wieder an die alte Leistung anzuknüpfen und so triumphierten sie am Ende verdient mit 3:1.Im zweiten Spiel gegen Wolfskehlen bewiesen die Jugenheimerinnen, zusätzlich zum gewohnt starken Auftreten, dann auch ihre Nervenstärke, als sie im ersten Satz 3 Satzbälle abwehrten und im Anschluss den ersten Durchgang mit 29:27 für sich entscheiden konnten. Einem kurzzeitigen Aufbäumen der Gäste hatte der TV Jugenheim immer wieder gekonnte Spielzüge entgegen zu setzen, sodass es in den beiden letzten Sätzen, mit Ergebnissen von 25:16 und 25:10, schlussendlich zu einer eindeutigen Angelegenheit wurde. Nach nur einer Stunde Spielzeit im zweiten Match konnten die Damen den zweiten Sieg an diesem Tag einfahren und so die Tabellenführung übernehmen. Es spielten: Aline Fuß, Chiara Kamps, Cecina Becker, Lina Hofmann, Julia Arens, Jeanny Wawra, Mona Marandi, Michelle Perschke, Sophia Oechsner und Viktoria Wich.

Auch die weibliche Jugendmannschaft, die am Sonntag zu ihrem zweiten Saisonspiel in Urberach antrat, zeigte eine ordentliche Leistung. Zu einer für Jugendspiele ungewöhnlichen Anpfiffszeit begannen die Teams um 14:45 mit dem Spielbetrieb. Über harte, präzise Aufschläge und einem wachen sowie konzentrierten Auftreten, gelang es den jungen Jugenheimerinnen, sich früh abzusetzen und den ersten Satz souverän mit 25:14 einzufahren. Im zweiten Satz infizierte sich das Team der Jugenheimer dann mit dem typischen Volleyball-Virus. Der Leichtsinnigkeit geschuldet schalteten die Mädels nun 3 Gänge zurück, wodurch es den Urberachern gelang immer wieder Nadelstiche zu setzen. Durch viele unnötige Fehler wurden die Jugenheimer komplett aus ihrem Rhythmus gerissen und verloren den zweiten Satz schließlich mit 26:24. Nach einer deutlichen Ansprache vom Trainerduo Chiara Kamps und Jonas Reinert, fand das Jugenheimer Team Stück für Stück zurück in die Spur. Das Niveau des Spiels war nun besser und den Jugenheimern gelang es das eine oder andere Mal sehr sehenswerte Angriffe zu vollenden. Das zähe Ringen mit dem Gegner, der viele undurchsichtige und somit gefährliche Bälle entgegenzusetzen hatte, nahmen die Spielerinnen nun an und waren fortan die bessere Mannschaft. Durch viel Einsatz und die nötige Cleverness, siegten die Jugenheimerinnen auch in den letzten beiden Sätzen und stellten so den verdienten 3:1 Endstand her. Glücklich über den zweiten Sieg im zweiten Spiel zog die Mannschaft vom Feld und ließ es sich nicht nehmen in einem genüsslichen Pizza-Schlemmen den Tag erfolgreich abzurunden. Trotz vieler Ausfälle und einer tobenden Kulisse ließen sich die Mädels nur vorübergehend aus dem Konzept bringen. Die Aufgabe für die bevorstehende Saison muss es dennoch sein, eine gewisse Konstanz in das eigene Spiel zu bringen, um gegen jede Art von Gegner bestehen zu können. Es spielten: Alina Roth, Annalena Dickler, Anna Scholmeyer, Simone Uhl, Yara Schollmeyer, Luisa Jung und Johanna Schlegel.

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Wie besprochen – es wird härter! https://tv-jugenheim.de/wp1/2016/09/wie-besprochen-es-wird-haerter/ Mon, 26 Sep 2016 23:59:15 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=3145 Wie besprochen – es wird härter! weiterlesen]]> Wie besprochen  – es wird härter.

Unter der Premisse kann man die aktuelle Runde verstehen, in der die Damen vom TV Jugenheim sich jetzt behaupten dürfen. Die Kreisliga. Frisch aufgestiegen gab es vor der Saison noch ein Vorbereitungsturnier, um zu sehen, wie die anderen Mannschaften spielen. Außerdem eine gute Möglichkeit um sich selbst wahrzunehmen und aus Trainersicht – auch zu prüfen, wer aktuell gut mit wem kann und wer die Abläufe intus hat. An einem der ganz heißen letzten Sommerwochenenden wurden die „Mädels“ daher bei mehr als 5 Spielen mental und konditionell enorm gefordert. Trainer Martin Jünemann war mit dem Ergebnis zufrieden und das Team ging mit der Erkenntnis aus der Halle – es wird härter, aber wir haben was zu bieten.

Am ersten Spieltag präsentierte sich das Team komplett. Also konnten alle eingesetzt werden, der Gegner musste sich immer wieder neu einstellen und es blieb Platz für strategische Wechsel. Die Stellerinnen stellen zwischendrin sogar eigenständig auf das sogenannte 5:1-System um, so dass vorne 3 Angreiferinnen in der Luft waren, um die maximale Gefahr auszustrahlen. 3:0 – alles gut.

Am heutigen Spieltag waren einige verhindert – daher trat die Damenmannschaft mit 7 Spielerinnen an. Das lässt wenig Luft für Strategie und wenn´s anstrengend wird, dann muss frau da durch. Auerbach IV war der Gegner und hat wie in allen Jahren zuvor eine herausragende Stärke – der Ball fällt nicht auf den Boden, denn es passt immer eine Hand dazwischen. Es wurde also härter. Denn egal ob geschlagen, gelobt oder geworfen – der Ball wurde immer wieder von Auerbach geholt, aufgebaut und dann angegriffen. Und das taten sie gut. Standen die Jugenheimerinnen außen – wurden die Bälle nach innen gezogen. Standen sie hinten, kamen die Lobs. Und Abwehr ist nicht die die Domäne der Jugenheimerinnen. Zu viele Bälle gehen schon von der Annahme nicht gut zur Stellerin, was den Aufbau für den Angriff erschwert. Bei der Abwehr macht das den Aufbau noch schwerer. Im Angriff fehlte heute der Durchzug und eine echte Stärke der Jugenheimerinnen – der Aufschlag fiel heute auch häufiger aus. Und so begaben sich die Spielerinnen auf eine konditionelle und vor allem mentale Achterbahn. Der erste Satz wurde lange umkämpft, dann wurden die Mädels aber durch den Auerbacher Angriff so unter Druck gesetzt, dass sie diesen mit 19 Punkten schon nach nur 15 Minuten abgeben mussten. Im zweiten Satz standen sich beide Mannschaften in nichts nach. Hart wurde der Ball auf beiden Seiten umkämpft und das Spiel schwankte hin und her. Aber nach 30 Minuten anstrengender Spielzeit gewann Jugenheim knapp mit 22 Punkten. Im 3ten Satz nahmen die Jugenheimerinnen Fahrt auf. Anschlagserien, endlich auch Abwehraktionen auf dem Boden. Druck über die Mitte und das brachte Auerbach so aus dem Rhythmus, dass trotz heftiger Gegenwehr der Satz mit 25:18 an die Jugenheimerinnen ging. Der Satz hatte beide Mannschaften richtig Kraft gekostet. Und es wurde härter. Die fehlende Präzision in der Abwehr tat den Jugenheimerinnen jetzt richtig weh. Kaum ein Ball kam noch zum Zuspielpunkt, die Stellerinnen wetzten durch das Feld um den Ball im Spiel zu halten und da hier kaum noch ein Ball auf die Angriffsposition zu bringen war, fielen die Angriffe dazu noch drucklos aus. Direkte Anschlagfehler häuften sich und Auerbach ballerte aus allen Rohren. Es war wirklich sehenswert, dass im Prinzip jeder 3te Ball angegriffen wurde. Und wenn er nicht vorne am Netz war, dann brachte das Hinterfeld den Ball mutig und kräftig geschlagen auf die Jugenheimer Seite. Da riss der Faden und dann auch der Anschluss an den gegnerischen Punktestand schnell ab. Hatten die Jugenheimer Damen nach den 2 gewonnenen Sätzen gedacht der vierte wäre der letzte. Weit gefehlt. Auerbach präsentierte sich in Top Form und Spiellaune und gewann mit 25:16. Und jetzt? Ein Tiebreak? Wo man in den letzten 2 Jahren fast alles immer locker mit 3:0 gewonnen hatte? Betroffen und deutlich angestrengt standen die Spielerinnen vor dem fünften Satz am Feldrand. Doch Trainer Jünemann fand offensichtlich die richtigen Worte. „Ihr spielt auf gleichem Niveau und die sind genauso kaputt wie ihr. Es ist härter. Aber jetzt geht auf´s Feld, habt Spaß, spielt engagiert und gebt Gas“ Und sie fanden zu ihren Stärken zurück. Spielstand 6:3. Die Mädels freuten sich über gelungene Bälle, liefen zusammen und feierten gelungene Aktionen. Spielstand 8:4. Nach ein wenig hin und her legte dann Chiara eine Anschlagserie hin, die deutlich Luft und auf der gegnerischen Seite Frust brachte. Annahme und Abwehr wurden wieder beweglich und damit erfolgreich. Der Aufbau und der Angriff stand. Doch die Klasse ist härter. Auerbach hatte einen größeren Abstand verkraftet und arbeitete sich kontinuierlich wieder ran. Nächster Spielstand 12:9. Und wieder 2 Punkte für den Gegner, Jugenheim erkämpft nur einen. Stückchen für Stückchen… und es wurde hektischer. Auerbach wechselte taktisch noch mal bei 11:13.  Beide Teams wurden jetzt lautstark gecoacht, feuerten sich gegenseitig an und wurden angefeuert. Doch Auerbach kam wieder ein Stückchen näher. Bei 14:13 zog Trainer Jünemann die letzte taktische Auszeit, um seinem Team noch mal Luft zu verschaffen. Trotzdem – der Ausgleich kam. 14:14. Aber die Damen hielten durch. 15:14 und Julia Arens durfte an den Anschlag. Deutlich entnervt von ihrer schwankenden Leistung bei den bisherigen Aufgaben ging sie hinter die Linie zur Aufgabe. Aber auch sie hatte sich stabilisiert. Gelungen! Und nur kurze Zeit später fielen sich die Jugenheimer Damen zum Freudentanz über ein gewonnenes Spiel in die Arme. Voller Stolz über das gewonnene Spiel  bleibt die Erkenntnis, dass man auch bei viel Gegenwind durch eine tolle kämpferische Leistung gegen ebenbürtige Gegner bestehen kann. Es spielten Chiara Kamps, Aline Fuß, Sophia Oechsner, Julia Arens, Jeanny Wawra, Lina Hofmann und Vicky Wich. Trainer Jünemann und alle Beteiligten gratulieren den jungen Damen zum Sieg und blicken nun freudig einer neuen anspruchsvolleren Saison entgegen.

Martin Jünemann

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Presseartikel: Nicht zu stoppen! https://tv-jugenheim.de/wp1/2016/07/presseartikel-nicht-zu-stoppen/ Sat, 02 Jul 2016 12:51:59 +0000 http://wp1.tv-jugenheim.de/?p=2586 Aus Melibokus Rundblick, Ausgabe 188 / Juni 2016

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